Hue ist eine Hafenstadt nördlich von Danang und war von 1802 bis 1945 Hauptstadt Vietnams. Die letzte Kaiserdynastie der Nguyen hatte in dieser Zeit hier ihren Sitz. Zahlreiche Pagoden und Begräbnisanlagen aus der Kaiserzeit sind sehr sehenswert, die Zitadelle der Verbotenen Stadt wurde 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt.
Der Huong Giang (Parfümfluss) durchquert Hue, die Grenze zwischen Nord- und Südvietnam verläuft nördlich der Stadt.
Hue war bis ins 20. Jahrhundert mehrfach Schauplatz harter kriegerischer und religiöser Auseinandersetzungen und wurde teilweise stark zerstört.
Das katholische Erzbistum Hue und ein bedeutendes Zentrum buddhistischer Mönche wirken hier. Heute leben in der Stadt ca. 300.000 Menschen.